AGB

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Zugegeben, es gibt Spannenderes und vor allem Romantischeres als AGB – aber so dröge wie sie sind, so sinnvoll sind sie auch. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen dienen dem Schutz beider Parteien und sollen helfen, Unklarheiten zu beseitigen und Missverständnisse zu vermeiden. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, meldet euch gerne! Aber natürlich besprechen wir ohnehin alles Wesentliche persönlich.

Der Hochzeitssprecher – Nils Zeizinger

Kappelhofgasse 4, 55116 Mainz

0176 456 464 23

anfrage@derhochzeitssprecher.de

– im Folgenden „der Trauredner“ genannt –

GELTUNGSBEREICH

» Für alle Geschäftsbeziehungen zwischen den Parteien gelten ausschließlich der zwischen den Parteien geschlossene Dienstleistungsvertrag sowie die nachfolgenden AGB. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers gelten nicht, es sei denn, der Trauredner hat deren Geltung ausdrücklich zugestimmt.

» Änderungen oder Zustimmungen erfolgen schriftlich und müssen von allen Parteien unterschrieben werden, um Gültigkeit zu erlangen.

TERMINRESERVIERUNG

» Eine Terminreservierung nach Kontaktaufnahme erfolgt unverbindlich. Ohne einen bestehenden, vom Trauredner und den Auftraggebern unterzeichneten Vertrag besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung der Veranstaltung.

AUFTRAGSERTEILUNG

» Der Auftrag wird mit Hilfe eines Dienstleistungsvertrags erteilt. In diesem sind Datum und Veranstaltungsort schriftlich festgehalten.

» Der Dienstleistungsvertrag wird von den Auftraggebern ausgefüllt und unterschrieben; der Trauredner zeichnet das Dokument anschließend gegen.

» Mit Auftragserteilung erkennen die Auftraggeber die Gültigkeit dieser AGB an. Ein Auftrag gilt nur als erteilt, wenn er vom Trauredner schriftlich bestätigt worden ist. Als schriftliche Bestätigung gilt die Unterzeichnung des Dienstleistungsvertrags. Damit tritt der Vertrag zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber in Kraft. Ab dann besteht ein Rücktrittsrecht seitens der Auftraggeber und des Trauredners.

LEISTUNGSUMFANG

» Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Vertrag und den AGB. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhalts bedürfen der Schriftform.

» Mit der Auftragsübernahme erklärt sich der Trauredner bereit, die notwendigen Vorbereitungsgespräche mit den Auftraggebern durchzuführen. Zusätzlich können – nach Bedarf und Wunsch – Gespräche mit Personen aus dem Umfeld der Auftraggeber geführt werden, um weitere Informationen für die Erstellung der Traurede zu erhalten.

» Der Trauredner bereitet die Trauzeremonie nach den Vorgaben der Auftraggeber vor. Für die Datenverarbeitung wird ein Backup-System genutzt, um im Falle von Krankheit oder unvorhersehbaren Ereignissen, die erarbeiteten Dateien etwaigen Kollegen zur Verfügung stellen zu können.

» Die Durchführung der Trauzeremonie erfolgt, wenn nicht anders vereinbart, in deutscher Sprache.

» Das Engagement beschränkt sich zeitlich auf die Dauer der Zeremonie.

» Am Tag der Trauzeremonie ist der Trauredner im Regelfall 90 Minuten, spätestens jedoch 45 Minuten vor Beginn vor Ort, um alle Vorbereitungen entsprechend der Absprachen zu treffen.

» Die zur Durchführung der Trauzeremonie notwendigen technischen Voraussetzungen (Mikrofonierung, Verstärker, Boxen, Abspielgerät für Musik) sind von den Auftraggebern zu erfüllen. Der Trauredner unterstützt in Absprache bei der Organisation des Equipments.

» Der Trauredner steht ab dem geplanten Beginn der Trauzeremonie für 90 Minuten zur Verfügung, um die Durchführung zu gewährleisten. Sollte sich der Beginn aus unvorhersehbaren Gründen verzögern, liegt eine Durchführung im Kulanzbereich des Trauredners. Von Seiten der Auftraggeber besteht nach Ablauf der 90 Minuten kein Anspruch auf eine Durchführung.

» Die Auftraggeber sind für die Durchführbarkeit des Auftrags verantwortlich. Ist der Trauredner während der Zeremonie vor Regen, übermäßiger Sonneneinstrahlung und anderen störenden Witterungseinflüssen nicht geschützt, kann eine Durchführung nicht garantiert werden.

Die Entscheidung über die Leistungserbringung trotz widriger Umstände obliegt dem Trauredner vor Ort.

KOSTEN & BEZAHLUNG

» Alle Preise verstehen sich in Euro. Die Rechnungsstellung erfolgt ohne Ausweis der Umsatzsteuer nach § 19 UStG.  

» Rechnungsbeträge sind innerhalb von 14 Tagen zur Zahlung fällig.

» Die Anzahlungsrechnung über 40% des Honorars erfolgt im Anschluss an das erste Vorgespräch, ca. 6 Monate vor der geplanten Trauzeremonie oder bei kurzfristiger Buchung 14 Tage nach Vertragsabschluss.

» Die Abschlussrechnung wird im Anschluss an die durchgeführte Trauung ausgestellt und umfasst das noch fällige Honorar sowie alle weiteren etwaigen Kosten (Zusatzleistungen wie Material für Rituale und Symbolhandlungen u.a.). Grundsätzlich werden ohne vorherige Freigabe der Auftraggeber keine Posten in Rechnung gestellt.

» Geht die Zahlung der Auftraggeber nicht fristgerecht ein, wird der Trauredner die Zahlung unter angemessener Fristsetzung anmahnen. Verstreicht auch diese Frist, ist der Trauredner gezwungen, juristische Schritte einzuleiten.

FAHRTKOSTEN & ÜBERNACHTUNG

» Sofern nicht anders vereinbart, sind die Fahrtkosten mit der Pauschalvergütung abgegolten.

» Werden die Fahrtkosten separat abgerechnet, werden diese zuzüglich zum Honorar pro gefahrenem Kilometer mit 30 Cent in Rechnung gestellt (kürzeste Strecke Google Maps). Fahrtkosten fallen für Vorgespräche, Locationchecks und die gebuchte Trauzeremonie an. Berechnungsgrundlage ist der Wohnort des Trauredners (Mainz).

» Sollten der Zeitpunkt der Trauzeremonie oder die Location (ab 250 Kilometer Entfernung einfache Strecke) es notwendig machen, werden in Absprache mit den Auftraggebern Übernachtungskosten von 95 Euro berechnet.

» Bei Hochzeiten im Ausland wird eine Reisekostenpauschale zum Vertragsabschluss festgelegt. Diese umfasst alle anfallenden Kosten wie Flug-, Übernachtungs- sowie zusätzliche Anreisekosten (Taxi vom Flughafen oder Mietwagen).

STORNIERUNG & UMBUCHUNG

» Eine Stornierung oder Umbuchung des Auftrags hat schriftlich zu erfolgen.

» Ein Rücktritt der Auftraggeber von dem geschlossenen Vertrag ist ohne Angabe von Gründen innerhalb 14 Tagen nach Abschluss des Vertrages möglich. Hierbei entstehen keine Kosten.

» Bei Stornierungen nach dieser Frist entstehen Kosten nach der folgenden Staffelung:

  • 20% der vereinbarten Vergütung, wenn der Dienstleistungsvertrag unterzeichnet ist, das persönliche Vorgespräch aber noch nicht stattgefunden hat
  • 40% der vereinbarten Vergütung bzw. Einbehalt der Anzahlung, wenn der Dienstleistungsvertrag unterzeichnet ist und das persönliche Vorgespräch stattgefunden hat
  • 90% der vereinbarten Vergütung, wenn es 30 Tage oder weniger vor dem geplanten Trautermin zur Stornierung durch die Auftraggeber kommt

» Bei einer Umbuchung auf einen neuen Termin entstehen bis 6 Monate vor dem Trautermin keine weiteren Kosten. Erfolgt die Umbuchung weniger als 6 Monate vor dem Trautermin, wird eine Umbuchungsgebühr von 10% des Auftragswerts erhoben. Ist aus terminlichen Gründen die Teilnahme des Trauredners unter den neuen Bedingungen nicht mehr möglich, wird eine Aufwandsentschädigung von 10% des Auftragswerts erhoben.

» Eine außerordentliche Kündigung seitens des Trauredners kann erfolgen bei: Zahlungsverzug, Täuschungsversuch oder unmöglicher Zusammenarbeit aufgrund schwerwiegender persönlicher Differenzen. Es gilt die Kostenaufstellung einer normalen Stornierung. Zuviel geleistete Beträge werden zurückerstattet.

HAFTUNG

» Die Haftung für Schadenersatz, ganz gleich aus welchem Rechtsgrund, ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Der Trauredner haftet insbesondere nicht für Vermögens- und Folgeschäden sowie entgangenen Gewinn. Zudem haftet der Trauredner nicht für Verzögerungen oder Ausführungsmängel, die durch eine unklare, falsche oder unvollständige Auftragserteilung oder Fehler bzw. missverständliche oder gar falsche Angaben beim Vorgespräch entstehen. Haftung und Schadensersatzansprüche sind auf die Höhe des Auftragswertes begrenzt. Dies bezieht sich sowohl auf eklatante Mängel als auch auf Nichterfüllung des Vertrags.

» Für sämtliche Rechtsgeschäfte oder andere rechtliche Beziehungen gilt deutsches Recht. Im Geschäftsverkehr mit juristischen Personen des öffentlichen Rechts und mit natürlichen Personen wird als Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten über diese AGB Mainz vereinbart.

» Kann durch einen unvorhergesehenen, plötzlich eintretenden Umstand (schwere Krankheit, Unfall, Tod eines engen Familienangehörigen oder ähnliches) die Veranstaltung nicht durch den Trauredner durchgeführt werden, hat dieser den Umstand dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Wenn der Trauredner einen Ersatzredner stellen kann und diesem eine bereits fertig gestellte Rede zur Verfügung stellt, behalten alle vertraglichen Regelungen ihre Gültigkeit bei.

» Der Trauredner wird immer versuchen, einen Ersatzredner / eine Ersatzrednerin zu stellen – dies jedoch ohne Garantie und Anerkennung einer Rechtspflicht.

URHEBERRECHT

» Für den Inhalt der Traurede bzw. der Trauzeremonie liegen die alleinigen Rechte aller Art beim Urheber, d.h. dem Trauredner.

» Die Auftraggeber erwerben an der Rede einfache Nutzungsrechte für den Privatgebrauch. Auf Wunsch ist es möglich, dass der Trauredner den Auftraggebern im Anschluss an die Hochzeit die Rede in Teilen schriftlich zukommen lässt. Dies beschränkt sich jedoch auf den „persönlichen“ Teil der Rede (d.h. die persönliche Geschichte des Paares). Das Recht der Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte wird für private Zwecke eingeräumt. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung der Vergütung über.

» Eine private Verwendung (Aufzeichnung für Hochzeitsvideo oder Abschrift als Erinnerung) ist den Auftraggebern gestattet.

» Die Veröffentlichung, Vervielfältigung, Wiedergabe, Nachbildung, Übertragung oder Verbreitung der Inhalte in der Öffentlichkeit, Online- oder Printmedien sowie eine kommerzielle Nutzung sind untersagt. Dies ist auch den von den Auftraggebern gebuchten Dienstleistern und den Hochzeitsgästen mitzuteilen.

» Eine Veröffentlichung oder öffentliche Nutzung muss mit dem Trauredner abgesprochen und durch eine schriftliche Erlaubnis bestätigt werden.

» Unberechtigt veröffentlichte Texte müssen unverzüglich gelöscht werden.

RECHTLICHES

» Die Auftraggeber können den Vertrag innerhalb von 14 Tage nach Abschluss ohne Angabe von Gründen schriftlich (per E-Mail oder per Post) widerrufen. Die Frist beginnt mit dem Tag der Vertragsunterzeichnung.

» Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.

» Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen zwischen den Parteien einschließlich dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Der Vorrang von Individualvereinbarungen bleibt hiervon unberührt.